News

Aktuelle Nachrichten
In den aktuellen Nachrichten stellen wir Ihnen wichtige Informationen sowie interessante Inhalte rund um unsere Netzwerkarbeit bereit und bieten Ihnen einen Überblick über unsere Technologiebereiche. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Berichterstattung aus unseren Innovationsnetzwerken und den daraus hervorgehenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Hamburg, 09.10.2026 – Mit der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Bioökonomie“ unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die biologisches Wissen für innovative und nachhaltige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen nutzen. Der nächste Bewertungsstichtag für Projektskizzen ist der 15. Oktober 2026.

Der Fördercall richtet sich insbesondere an kleine und mittlere sowie mittelständische Unternehmen, die neue biobasierte Technologien entwickeln und in die praktische Anwendung überführen möchten. Gefördert werden technologisch anspruchsvolle und risikoreiche Vorhaben der angewandten Forschung und vorwettbewerblichen Entwicklung. Auch Projekte in frühen Entwicklungsphasen, bei denen zunächst ein Proof of Concept erforderlich ist, können berücksichtigt werden.

Breites Förderspektrum von Biotechnologie bis Kreislaufwirtschaft

Die Fördermaßnahme deckt ein breites Spektrum bioökonomischer Anwendungen ab. Dazu zählen unter anderem ressourcenschonende biologische Prozesse in der chemischen und verarbeitenden Industrie, nachhaltige Lebensmittelproduktion, biologische Recyclingverfahren und Bioverfahrenstechnik.

Weitere mögliche Themen sind biobasierte Materialien und biologisch abbaubare Kunststoffalternativen, die Nutzung von Reststoffströmen, CO₂-Konversion sowie die Entwicklung neuer Methoden in Bioanalytik und Biosynthese. Auch die Digitalisierung, Simulation und Automatisierung biotechnologischer Prozesse sowie intelligente Datenauswertung und smarte Sensorik können Bestandteil förderfähiger Vorhaben sein.

Ziel ist es, den Transfer neuer Technologien in die praktische Anwendung zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit innovativer Unternehmen im Bereich der Bioökonomie zu stärken.

Bis zu 50 Prozent Förderung für Unternehmen

Antragsberechtigt sind kleinere, mittlere und mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro.

Unternehmen können abhängig von der Anwendungsnähe des Vorhabens mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert werden. Für KMU nach EU-Definition sind zusätzliche Aufschläge möglich. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Möglich sind sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte. Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind ausdrücklich vorgesehen. Auch Großunternehmen können in Verbundprojekte eingebunden werden, wenn dies die wirtschaftliche Umsetzung der F&E-Ergebnisse unterstützt.

Projektskizzen bis 15. Oktober 2026 einreichen

Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut. In der ersten Stufe wird eine Projektskizze mit maximal zwölf Seiten über easy-Online eingereicht. Bei Verbundprojekten übernimmt das koordinierende KMU die Einreichung.
Für die Bewertung spielen insbesondere der Innovationsgrad, das wissenschaftlich-technologische Risiko, der Beitrag zu einer biobasierten Wirtschaft sowie die Bedeutung des Projekts für die Marktposition des Unternehmens eine zentrale Rolle. Positiv bewertete Vorhaben werden anschließend zur Einreichung eines förmlichen Antrags aufgefordert.

Der nächste Bewertungsstichtag ist der 15. Oktober 2026. Weitere Bewertungsstichtage sind bis auf Widerruf jeweils der 15. April und 15. Oktober eines Jahres.

IWS unterstützt bei der Antragstellung

Die IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH unterstützt Unternehmen dabei, ihre Projektidee hinsichtlich der Förderfähigkeit einzuordnen, den Forschungs- und Entwicklungsansatz zu strukturieren und geeignete Kooperationspartner einzubinden.

Wir begleiten Unternehmen von der ersten Bewertung des Vorhabens über die Ausarbeitung der Projektskizze bis zur Vorbereitung der Antragstellung.

Unternehmen, die innovative Lösungen beispielsweise in den Bereichen Biotechnologie, nachhaltige Lebensmittelproduktion, biobasierte Materialien, Recycling, Bioverfahrenstechnik oder CO₂-Nutzung entwickeln, sollten prüfen, ob „KMU-innovativ: Bioökonomie“ für ihr Vorhaben infrage kommt.