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Aktuelle Nachrichten
In den aktuellen Nachrichten stellen wir Ihnen wichtige Informationen sowie interessante Inhalte rund um unsere Netzwerkarbeit bereit und bieten Ihnen einen Überblick über unsere Technologiebereiche. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Berichterstattung aus unseren Innovationsnetzwerken und den daraus hervorgehenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

!!! Die Frist zur Einreichung einer Projektskizze endet am 23.03.2022 !!!

Die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitsmarktes sowie die durch verschiedene Megatrends getriebene rasante Entwicklung innovativer, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Technologien, befindet sich das Gesundheitswesen am Anfang eines fundamentalen Wandels. Nicht nur Patienten sind betroffen, sondern vor allem auch medizinische Unternehmen und Institutionen. Neue KI-gestützte Methoden und Analysewerkzeuge sollen dazu beitragen, Krankheiten auf Basis von systemmedizinischen Analysen und Modellen zukünftig besser zu verstehen, frühzeitiger zu erkennen, passgenauere Therapien zu finden und dadurch effektiver zu behandeln. Dazu können klinische Systeme zur Entscheidungsunterstützung eine schnellere standardisierte Reaktion auf neue medizinische Erkenntnisse in der medizinischen Behandlung und Dokumentation bei gleichzeitiger Reduktion von medizinischen Fehlern ermöglichen.

Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit der Fördermaßnahme „Computational Life Sciences – KI-Methoden für die Systemmedizin“ treibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung innovativer Methoden und Softwarewerkzeuge zur bioinformatischen Verarbeitung, Modellierung und Simulation im Bereich Life Sciences in Deutschland weiter voran. Im Rahmen der Fördermaßnahme sollen Expertinnen und Experten aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz mit Experten aus Bereichen wie Bioinformatik, Modellierung, experimentellen Omics-Technologien und klinischen Fachbereichen interdisziplinär zusammenarbeiten. Die Projekte sollen mit Hilfe von Methoden aus dem maschinellen Lernen Herausforderungen im Bereich der systemmedizinischen Datenanalyse adressieren und dabei den derzeitigen Stand der Technik entscheidend verbessern.


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt bekommen. Kooperationen mit thematisch verwandten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im europäischen und außer­europäischen Ausland sind möglich, wobei der internationale Partner grundsätzlich über eine eigene nationale Förderung für seinen Projektanteil verfügen muss.


Was wird gefördert?

Gefördert werden Verbundprojekte zur Entwicklung fortschrittlicher Methoden und Softwarewerkzeuge aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) für den Einsatz in der systemmedizinischen Forschung. Im Rahmen der geförderten Projekte sollen Experten für KI mit Experten aus Bereichen wie Bioinformatik, Model­lierung, experimentellen Omics-Technologien und klinischen Fachbereichen interdisziplinär zusammenarbeiten. Die Projekte sollen mit Hilfe von Methoden aus dem maschinellen Lernen Herausforderungen im Bereich der systemmedizinischen Datenanalyse adressieren und dabei den derzeitigen Stand der Technik entscheidend verbessern. Die entwickelten Methoden und Softwarewerkzeuge sollen noch während der Projektlaufzeit zur Untersuchung klinisch relevanter systemmedizinischer Fragestellungen herangezogen werden, die perspektivisch Verbesserungen bei der Diagnostik, Prävention oder Behandlung von Krankheiten ermöglichen.


Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Diese können unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben anteilig bis zu 50 Prozent finanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten vorausgesetzt. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können. Die Verbundprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden.

 

Haben Sie Fragen zur Förderung Ihrer innovativen Produktentwicklung? Sprechen Sie mich jederzeit unverbindlich an!

Kai Wellmann

IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH
Deichstrasse 29 | 20459 Hamburg
Telefon +49 40 3600 663-11
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